12 gesunde Kräuter für deinen Hund

In einem vorherigen Artikel konntet ihr bereits einige Kräuter und Ihre Wirkung bei Hunden kennenlernen.

Heute möchte ich euch weitere Kräuter und Ihre gesundheitlichen Aspekte vorstellen.

Leider wird häufig die gesunde Wirkung von Kräutern völlig unterschätzt und es wird häufig und unbedacht auch Chemische-Produkte zurückgegriffen.

Die Kräuter, die ich heute vorstelle, können entweder frisch oder getrocknet in das Hundefutter beigemischt werden.

Die Menge kann man von einem gehäuften Teelöffel bis zu einem Esslöffel variieren. Mit den Kräutern lässt sich auch ein Tee kochen, den man mit in das Futter mischen kann.

Gänseblümchen

Gänseblümchen hat zwar nicht unbedingt jeder Hundebesitzer in der Küche, allerdings sind Gänseblümchen oft im Garten oder auf öffentlichen Grünflächen und Wäldern zu finden.

Gänseblümchen können das Blut eines Hundes reinigen und wirkt außerdem Verdauungsförderung. Es hilft außerdem bei einer Erkältung, Nieren- und Blasenproblemen. Auch kann es bei Rheuma verwendet werden. Es regt den Stoffwechsel und den Appetit des Hundes an.

Löwenzahn

Löwenzahn enthält viele Mineralien, Vitamine und Enzyme. Es regt den ganzen Körper des Hundes an, insbesondere die Nierenfunktion. Auch der Gallenfluss wird durch die Zugabe von Löwenzahn angeregt. Wenn du deinem Hund Löwenzahn verfütterst solltest du auf eine ausreichende Möglichkeit der Flüssigkeitsaufnahme achten. Häufig kommt es zu einem erhöhten Bedarf.

Brennnessel

Brennnessel regt den Kreislauf des Hundes an und unterstützt die Inneren- Reinigung des Hundes. Die Brennnessel wirkt Zellentschlackend im Bereich der Gelenke, der Bänder und der Muskulatur.

Es wird häufig verwendet um eine Durchspülungstherapie durchzuführen. Vor allem bei Harnwegserkrankungen, zum Vorbeugen und behandeln von Harnsteinen und bei rheumatischen Beschwerden wird diese Therapieform angewendet.

Auch für das Blutbild des Hundes ist Brennnessel gut, denn es regt die Blutbildung an, ist Blutreinigend und wirkt Blutverdünnend.

Die Zugabe von Brennnesseln kann zudem den Blutzuckergehalt senken. Gerade für Hunde die an Diabetes leiden ist dieses Kraut gut geeignet.

Bärlauch

Bärlauch hat bei Hunden eine heilende Wirkung auf die Verdauungsorgane. Außerdem besitzt er eine Antibakterielle Wirkung. Da Bärlauch zu den Lauchgewächsen zählt sollte er nicht zu oft und nicht in großen Mengen in das Hundefutter beigemischt werden.

Fenchelsamen

Fenchelsamen wirkt in erster Linie im Magen-Darm-Trakt. Es kann bei Blähungen, Krämpfen, Durchfall und bei Verstopfungen eingesetzt werden. Sie sind zudem gegen Schleim wirksam.

Bei Trächtigen Hündinnen kann die Milchproduktion durch die Zugabe von Fenchelsamen angeregt werden.

Kerbel

Kerbel wirkt Blutreinigend und entgiftend auf die Leber und Niere. Es hat außerdem eine Harntreibende Wirkung. Der Stoffwechsel des Hundes wird ebenfalls mit der Zugabe von Kerbel angekurbelt.

Birkenblätter

Birkenblätter zählen zwar nicht zu den typischen Kräutern, sollten aber dennoch hier erwähnt werden. Die Blätter wirken Krampflösend und desinfizierend. Sie können außerdem zum Durchspülen der Nieren und der ableitenden Harnwege verwendet werden. Es wird die Harnproduktion angeregt, dies fördert die Ausscheidung von Salzen. Birkenblätter helfen beim Aufbau der Muskulatur und bei rheumatischen Beschwerden.

Bohnenkraut

Das Bohnenkraut wirkt bei Hunden Appetitanregend und stärkt den Magen. Es kann durch seine Wirkung bei akutem Durchfall und einer Magenschleimhautentzündung verabreicht werden. Außerdem wirkt es bei Nieren- und Leberleiden. Gallen- und Herzbeschwerden können durch das Bohnenkraut ebenfalls gemindert werden. Hunde die unter Diabetes leiden haben oft einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf, auch hier kann das Bohnenkraut entgegen wirken.


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